Sie befinden sich hier: /Aktuell/Inhalt Heft 12-03
INHALT

Russland im Wachstumsrausch
„Moscow Rising“
titulierte jüngst NEWSWEEK einen Artikel über den derzeitigen Börsenboom und das hohe Wirtschaftswachstum in Russland. Genauer: In Moskau, denn der Übergang in die freie Marktwirtschaft ist räumlich und sozial höchst ungleich ausgeprägt. Im Städtesystem dominiert Moskau mehr denn je (exklusiver Wohnungsbau ist da nur ein ... mehr
Online-Archiv
Hilfe und Informationen zum Download
Online-Archiv
Anmelden
Artikel kaufen
Hilfe zum Download
Dimitrij Sidorov
Raum für Religion?
Die neue alte Rolle der Russisch-Orthodoxen Kirche
„Pravoslavie“, die russische Bezeichnung für den orthodoxen Glauben, bedeutet so viel wie „richtige Verehrung“, „korrektes Ritual“ oder „ordnungsgemäße Messe“ und spielt eine zentrale Rolle im religiösen Leben der Orthodoxen Kirche.
Sebastian Lentz, Peter Lindner
Privatisierung des öffentlichen Raumes - soziale Segregation und geschlossene Wohnviertel Moskaus
„Gewöhnliche Menschen. Erinnern an die von früher, bloß die Wohnungsfrage hat sie verdorben“ - dieser Satz aus Bulgakovs „Der Meister und Margarita“ wurde in der Sowjetunion zu einem geflügelten Wort.
Robert Rudolph, Konstantin E. Aksënov
St. Petersburg - postsowjetische Aufwertung von Stadtquartieren
St. Petersburg, Petrograd, Leningrad - die Millionenstadt im Delta der Neva, die während des 20. Jhs. dreimal ihren Namen wechselte, beging 2003 ihr 300-jähriges Gründungsjubiläum.
Isolde Brade, Monika Schulze
Die russischen Städte im Umbruch
Gewinner und Verlierer des Transformationsprozesses
Aus den politischen und wirtschaftlichen Umbrüchen in Russland der 1990er Jahre gingen die Städte, deren Entwicklung in sowjetischer Zeit zentral geplant und gesteuert wurde, als eigenständige und selbstverantwortliche kommunale Einheiten hervor.
Daniel Göler
Raumstruktureller Wandel im sibirisch-fernöstlichen Norden
Regionale Fragmentierung der nördlichen Peripherie Russlands
Gesellschaftliche und räumliche Gegensätze kennzeichnen heute das Territorium der einst so homogen wirkenden ehemaligen Sowjetunion. Im Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft wurden in der Russischen Föderation Disparitäten deutlich, die sowohl mit den jüngeren sozioökonomischen Wandlungsprozessen, als auch mit sozialistischen und vor-sozialistischen Raumstrukturen zu erklären sind.
Peter Lindner
Kleinbäuerliche Landwirtschaft oder Kolchos-Archipel?
Der ländliche Raum in Russland zehn Jahre nach der Privatisierung der Kollektivbetriebe
Der Regierungserlass Nr. 86 vom 29.12.1991 beendete lakonisch sieben Jahrzehnte Kollektivwirtschaft im ländlichen Raum Russlands: „Die Kolchose und Sowchose sind verpflichtet, sich bis zum 1. Januar 1993 zu reorganisieren und ihren rechtlichen Status in Einklang mit dem Gesetz [...] zu bringen“.
Helmut Klüter
Ausländische Investitionen, Bankensystem und regionale Entwicklung in Russland
Die Werbung auf Flughäfen und in einigen großen Städten Russlands vermittelt den Eindruck, ausländische Firmen seien hier ähnlich präsent wie in anderen europäischen Städten auch. Doch der Umfang der ausländischen Direktinvestitionen bewegt sich mit 4,002 Mrd. US$ (2002) auf sehr niedrigem Niveau.
Michael J. Bradshaw
Russland: Geographie eines schwierigen Transformationsprozesses
Russland ist der größte Flächenstaat der Erde und der natürliche Rechtsnachfolger der UdSSR; 70 Jahre Staatssozialismus sowjetischen Typs haben hier deutliche Spuren hinterlassen. Dieser Aufsatz hinterfragt, in welcher Weise Russlands Geographie den Prozess der Systemtransformation erschwert.