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Verzeichnis aller bisher erschienener Themenschwerpunkte - 2009

Benelux
Unter der großen Decke der Europäischen Union verbergen sich auch die Benelux-Länder. Und wie die EU Länder und Regionen gleichsam schützt und regiert, so war auch die Benelux-Wirtschaftsunion, deren Begründung einen gegenseitigen freien Austausch von Gütern, Kapital, Arbeitskräften und Dienstleistungen zwischen ihren Mitgliedern garantieren sollte, ein Gemeinschaftskonzept zur besseren Integration verschiedener Staaten. Bis heute hat dieses Abkommen seine Spuren im Verhältnis zwischen Belgien, den Niederlanden und Luxemburg hinterlassen. Die vorliegende Ausgabe beleuchtet aktuelle politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Verhältnisse innerhalb dieser Region, ohne dabei die Vergangenheit außer Acht zu lassen. ...zum Inhalt / Artikeldownload

Städtetourismus
Große wie kleine Städte versuchen den Wettbewerb um Besucher für sich zu behaupten, spielt doch der Tourismus eine immer größere Rolle im Dienstleistungsangebot von Metropolen und solchen, die es gerne wären. Selbst einstige Industriehochburgen müssen sich ein neues Standbein schaffen, um wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben. Bei der Suche nach Besucherthemen sind neue Strategien gefragt, um den erlebnishungrigen Touristen zu begeistern. So locken viele Städte mit einer Symbiose aus erlebnisorientierten Kulturveranstaltungen und spektakulären Museumsbauten. ...zum Inhalt / Artikeldownload

Südtirol – eine europäische Region
Meist beschäftigt sich die Geographie mit Problemregionen; zu Recht, weil sie dort die ihr eigenen Analysetechniken anwenden und Perspektiven regionaler Entwicklung darstellen kann.
Im Fall von Südtirol gilt das Gegenteil: Hier stellt sich eine Region vor, die in vielen Rankings der Europäischen Union wie auch innerhalb Italiens Spitzenpositionen einnimmt.
Ist Südtirol also ein Lehrbuchbeispiel für erfolgreiche Regionalentwicklung? Und wenn ja, gibt es Lehren für andere Regionen in der EU?
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Biodiversität
Die Bedrohung der biologischen Vielfalt ist eine unterschätzte Gefahr. Dabei beruht gerade die Anpassungsfähigkeit von Ökosystemen an sich ändernde Umweltbedingungen auf der "Vielfalt des Lebens". Und dies betrifft auch den Menschen. Das Beispiel der Kulturpflanzen macht es deutlich.
Ein Welternährungssystem, das auf wenigen Züchtungen und genetischen Manipulation beruht, ist anfällig für Krankheiten und Parasiten. Die Wissenschaft hat hinreichend nachgewiesen: Der Erhalt der "Vielfalt des Lebens" macht Leben erst beständig.
Die Erforschung der Biodiversität ist daher unverzichtbar, denn das Wissen um den Schutz unserer Lebensgrundlage ist immer noch unzureichend.
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60 Jahre Deutschland in 60 Jahren GR
2009 ist ein Jubiläumsjahr für Deutschland:
Am 23. Mai 1949 wurde mit der Verkündung des Grundgesetzes die Bundesrepublik Deutschland gegründet, kurze Zeit später erfolgte am 7. Oktober 1949 die Gründung der Deutschen Demokratischen Republik. 1990 wurde auf der Grundlage des Einigungsvertrages am 3. Oktober 1990 die Einheit der beiden deutschen Teilstaaten vollzogen.
Die Geographische Rundschau hat mit dem Erscheinen des ersten Heftes im Januar 1949 die politische, ökonomische und gesellschaftliche Auseinanderentwicklung der Bundesrepublik Deutschland (BRD) und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) die Annäherungen sowie die Umbrüche in zahlreichen, inhaltlich vielfältigen Beiträgen und Themenheften dokumentiert.
Die vorliegende Ausgabe gewährt Einblicke in ausgewählte GR-Beiträge aus den letzten 60 Jahren.
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NAFTA – Freihandel in Nordamerika
Freier Austausch von Gütern, Abbau von Handelshemmnissen, Nutzung komparativer Kostenvorteile – und Entwicklung zum Wohle aller folgt von selbst. Diese Vision von wirtschaftlicher Integration ist auch die Grundlage des nordamerikanischen Freihandelsabkommens (NAFTA, nach der englischen Abkürzung) vom Januar 1994.
Schrittweise sollten die Ökonomien der drei Unterzeichnerländer Kanada, USA und Mexiko ineinander verwoben werden. Nach 15 Jahren ist es nun Zeit, Bilanz zu ziehen.
Besonderes Augenmerk gilt Mexiko: Hat das Land von NAFTA profitiert? Sind Arbeitsplätze aus den USA tatsächlich in großer Zahl nach Mexiko gewandert? Wer hat profitiert, wer hat verloren?
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Stadtgeographie und Baukultur
Baukultur erhält stärkeres Gewicht bei stadtplanerischen Überlegungen.
Im Standortwettbewerb soll das Image der Stadt durch spektakuläre Bauten aufpoliert werden. Aber die Meinungen über Ästhetik und Zweck derartiger Projekte gehen oft weit auseinander.
Während Befürworter sie als Gewinn für die Stadt verstehen, fürchten Gegner die optische Beeinträchtigung ihres Lebensumfeldes oder eine Veränderung der Lebensqualität. So sehen sich Entscheider nicht selten im Konflikt zwischen Gebäudeoptik und geplantem Nutzen.
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Klimawandel im Industriezeitalter
Bei der Klimaschutzdebatte stehen die größten Volkswirtschaften der Erde im Mittelpunkt internationaler Aufmerksamkeit. Denn gerade während der letzten Jahrzehnte des Industriezeitalters hat sich die Klimaerwärmung als weitgehend vom Mensch verursacht herauskristallisiert.
Die energie- und umweltpolitischen Diskussionen zur Zukunftssicherung sind folglich mehr als Wahlkampfdebatten. Es geht um eine Trendwende in der Industriepolitik, mit der Ressourcen schonende und umweltfreundliche Technologien gefördert werden. Das hilft dem Klimaschutz, den Arbeitsplätzen und den Exportchancen.
60 Jahre Geographische Rundschau
Sonderveranstaltung beim Geographentag 2009 in Wien
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Südostasien – Gesellschaft im Wandel
Die Debatte um Arme und Reiche in der „Weltgesellschaft“ übersieht häufig die Lage von Menschen in der unteren Mittelschicht. Für Südostasien beispielhaft stehen hier Call Center-Angestellte in Manila. Sie leben „zwischen den Welten“, arbeiten in einer anderen Zeitzone an einem global eingebundenen Arbeitsplatz und konsumieren globale Waren. Dennoch sind sie weiterhin in ihrer Heimatgesellschaft der Philippinen eingebettet. Diese Zwischen-Generation hat es in der Hand, die politisch-ökonomische Entwicklung Südostasiens zwischen West und Ost, Nord und Süd nachhaltig zu gestalten. ...zum Inhalt / Artikeldownload

Globaler Rohstoffhandel
Weltweit spielen Rohstoffe eine wichtige Rolle für Energiegewinn oder industrielle Produktion. Schon immer hatten sie eine große Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes und forcierten den industriellen Aufschwung Europas bis weit in das 20. Jahrhundert hinein. Insbesondere in den vergangenen Jahrzehnten wurden sie zu der Basis des wirtschaftlichen Aufstiegs so genannter Schwellenländer. Einer der führenden Exporteure weltweit ist das rohstoffreiche Land Australien. Die einbrechende industrielle Nachfrage während der globalen Wirtschaftskrise macht jedoch deutlich: Rohstoffexport ist ein Wirtschaftserfolg auf Zeit. ...zum Inhalt / Artikeldownload

Küstenrisiko Tsunami
Mit einer Stärke von 9,1 auf der Richterskala erschütterte am 26. Dezember 2004 ein Erdbeben die Region um die Adamanensee. Die Kraft reichte aus, um am Epizentrum vor der Küste Sumatras eine Tsunami-Welle zu erzeugen. Einige tausend Kilometer entfernt fielen ihr mehr als 200 000 Menschen in den Küstenregionen zum Opfer. Auch fünf Jahre danach ist der Wiederaufbau in vielen Regionen am Indischen Ozean ein Thema. Zudem hat sich die Tsunami-Forschung während dieser Zeit intensiviert. Das Heft gibt spannende Einblicke in neueste Entwicklungen.
Eine aktualisierte Karte (Abb. 3) zum Beitrag "Tsunami 2004 und Zyklon 'Nargis' 2008" steht Ihnen als Download zur Verfügung. ...zum Inhalt / Artikeldownload